Online-Rechner

Chi-Quadrat-Verteilung: Quantile und Wahrscheinlich­keiten berechnen.

Trag die Freiheitsgrade ν ein, wähle, was in deiner Aufgabe gesucht ist, und vergleiche mit deinem Rechenweg. Der Rechner liefert kritische Werte und p-Werte für den χ²-Test, Quantile für Konfidenzintervalle der Varianz, Wahrscheinlichkeiten als Fläche unter der Dichtekurve und die χ²-Tabelle mit markierten Werten.

  • Kritische Werte und p-Werte
  • Mit χ²-Tabelle
  • Kostenlos, ohne Anmeldung

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Jan Oetker

Statistik & Datenanalyse

Studienverlauf

  1. B.Sc.WirtschaftspsychologieHochschule Fresenius
  2. M.Sc.WirtschaftsinformatikFernUniversität in Hagen

Lehrerfahrung

  1. AStATutor seit 2016Hochschule Fresenius, Köln und weitere Standorte
  2. LehreDozentHochschule Fresenius

Du willst es mit jemandem durchgehen?

Der Rechner zeigt dir, ob dein Ergebnis stimmt. Wie du in der Klausur selbst dorthin kommst oder deine eigenen Daten richtig auswertest, gehst du am besten mit jemandem durch. Dabei unterstützt dich Jan Oetker: Er ist seit 2016 Tutor für Statistik beim AStA der Hochschule Fresenius und lehrt dort heute als Dozent.

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    Für deine Haus- oder Abschlussarbeit: Studiendesign, Hypothesen und Auswertung in SPSS, R, STATA oder JASP, inklusive Interpretation der Ergebnisse.

    80 € je 60 Minuten

Team tutoring ist ein unabhängiges Angebot und kein offizielles Angebot der Hochschule Fresenius.

Häufige Fragen zur Chi-Quadrat-Verteilung.

Wann brauche ich die Chi-Quadrat-Verteilung?

Vor allem bei χ²-Tests: beim Anpassungstest (passen beobachtete Häufigkeiten zu einer angenommenen Verteilung?), beim Unabhängigkeitstest in einer Kontingenztafel und beim Homogenitätstest. Außerdem bei einer Varianz: Stammen die Daten aus einer Normalverteilung, ist \({(n - 1)s^{2}/\sigma^{2}}\) chi-quadrat-verteilt mit \({\nu = n - 1}\) Freiheitsgraden. Damit bekommst du Konfidenzintervalle und Tests für \({\sigma^{2}}\). Allgemein ist die Summe von \({\nu}\) quadrierten, unabhängigen, standardnormalverteilten Größen chi-quadrat-verteilt.

Wie lese ich die χ²-Tabelle?

Die Zeile gibt die Freiheitsgrade \({\nu}\) an, die Spalte die Wahrscheinlichkeit \({q = \mathrm{P}(X \le x)}\). In der Zeile \({\nu = 5}\) und der Spalte 0,95 steht 11,070, also \({\chi^{2}_{5; 0{,}95} \approx 11{,}070}\). Weil die Verteilung nicht symmetrisch ist, stehen beide Ränder in der Tabelle: links die Quantile für kleine \({q}\), rechts die für große. Manche Bücher beschriften die Spalten mit der Fläche rechts davon, \({\alpha = 1 - q}\). Die Spalte \({\alpha = 0{,}05}\) ist dann dieselbe wie \({q = 0{,}95}\).

Wie viele Freiheitsgrade hat mein Test?

Beim Anpassungstest mit \({k}\) Klassen ist \({\nu = k - 1}\). Schätzt du Parameter der Verteilung aus den Daten, ziehst du je Parameter noch 1 ab. Beim Unabhängigkeits- und Homogenitätstest mit einer Tafel aus \({r}\) Zeilen und \({c}\) Spalten ist \({\nu = (r - 1)(c - 1)}\), bei einer \({3 \times 4}\)-Tafel also \({\nu = 6}\). Für eine Varianz aus einer Stichprobe vom Umfang \({n}\) ist \({\nu = n - 1}\).

Wie bekomme ich den kritischen Wert und den p-Wert beim χ²-Test?

Der kritische Wert zum Niveau \({\alpha}\) ist das Quantil \({\chi^{2}_{\nu; 1 - \alpha}}\). Für \({\alpha = 0{,}05}\) und \({\nu = 6}\) ist das \({\chi^{2}_{6; 0{,}95} \approx 12{,}592}\). Ist die Prüfgröße größer, verwirfst du die Nullhypothese. Der p-Wert ist die Wahrscheinlichkeit, mindestens die beobachtete Prüfgröße zu erhalten: Bei einer Prüfgröße von 14,2 und \({\nu = 6}\) ist \({\mathrm{P}(X \ge 14{,}2) \approx 0{,}0275}\), also kleiner als 0,05. Im Rechner wählst du dafür „mindestens“.

Wie berechne ich ein Konfidenzintervall für die Varianz?

Mit den beiden Quantilen \({c_1 = \chi^{2}_{n - 1; \alpha/2}}\) und \({c_2 = \chi^{2}_{n - 1; 1 - \alpha/2}}\) ist das Intervall \(\left[\frac{(n - 1)s^{2}}{c_2}; \frac{(n - 1)s^{2}}{c_1}\right]\). Das größere Quantil gehört zur unteren Grenze. Für \({n = 10}\), \({s^{2} = 4}\) und 95 % ist \({c_1 \approx 2{,}700}\) und \({c_2 \approx 19{,}023}\), das Intervall also etwa \([36/19{,}023; 36/2{,}700] \approx [1{,}89; 13{,}33]\). Im Rechner wählst du „zweiseitig“ mit \({q = 0{,}95}\).

Wie groß sind Erwartungswert und Varianz?

\({\mathrm{E}(X) = \nu}\) und \({\mathrm{Var}(X) = 2\nu}\), also \({\sigma = \sqrt{2\nu}}\). Für \({\nu = 5}\) ist \({\mathrm{E}(X) = 5}\) und \({\mathrm{Var}(X) = 10}\). Die Verteilung ist rechtsschief; mit wachsendem \({\nu}\) wird sie symmetrischer und nähert sich der Normalverteilung mit \({\mu = \nu}\) und \({\sigma = \sqrt{2\nu}}\). Für \({\nu = 2}\) ist sie die Exponentialverteilung mit \({\lambda = 0{,}5}\).