Hypergeometrische Verteilung: Ziehen ohne Zurücklegen berechnen.
Trag Grundgesamtheit, Anzahl der Erfolge und Stichprobengröße ein, wähle, was in deiner Aufgabe gesucht ist, und vergleiche mit deinem Rechenweg. Der Rechner zeigt dir die Wahrscheinlichkeit, Erwartungswert und Varianz, die Verteilung als Grafik und die Verteilungstabelle.
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Häufige Fragen zur hypergeometrischen Verteilung.
Wann ist eine Zufallsvariable hypergeometrisch verteilt?
Wenn du aus einer Grundgesamtheit mit N Elementen, von denen M eine bestimmte Eigenschaft haben, n Elemente ohne Zurücklegen ziehst und X die gezogenen Elemente mit dieser Eigenschaft zählt. Weil nichts zurückgelegt wird, ändert sich die Erfolgswahrscheinlichkeit von Zug zu Zug. Typisch sind Lotto, Stichproben aus einer Lieferung und Kartenspiele.
Wie lautet die Formel?
P(X = k) = (M über k) · (N − M über n − k) / (N über n). Im Zähler steht die Zahl der Möglichkeiten, k Erfolge aus M und n − k Misserfolge aus N − M auszuwählen, im Nenner die Zahl aller Stichproben vom Umfang n. Beim Lotto 6 aus 49 ist P(genau 3 Richtige) = 20 · 12.341 / 13.983.816 ≈ 0,0177.
Was ist der Unterschied zur Binomialverteilung?
Die Binomialverteilung gilt für Ziehen mit Zurücklegen, die Erfolgswahrscheinlichkeit bleibt dort gleich. Bei der hypergeometrischen Verteilung wird ohne Zurücklegen gezogen. Der Erwartungswert ist in beiden Fällen n · M/N, die Varianz ist hypergeometrisch aber um den Faktor (N − n)/(N − 1) kleiner. Ist der Auswahlsatz n/N klein, nach einer verbreiteten Faustregel höchstens 0,05, kannst du mit der Binomialverteilung B(n; M/N) annähern.
Warum kann X manchmal nicht 0 sein?
Wenn es weniger Misserfolge gibt, als du ziehst, landen zwangsläufig Erfolge in der Stichprobe. Mögliche Werte liegen deshalb zwischen max(0; n − (N − M)) und min(n; M). Ziehst du zum Beispiel 10 aus 20 Elementen mit 15 Erfolgen, sind mindestens 5 Erfolge dabei. Der Rechner weist im Rechenweg darauf hin.